Wackelkamera und Zappelbild

In Schmetterling und Taucherglocke
erzählt Regisseur Julian Schnabel die wahre, tragische Geschichte des ehemaligen "Elle"-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby aus der subjektiven Perspektive des Protagonisten.

(Schwer geprüft wird frau als Zuschauerin durch das permanente -manierierte?- Handkamera-Bildgewackel, das mit fortschreitender Dauer des Films unweigerlich ernsthafte Schwindelgefühle aufkommen läßt. MTV oder Kinoleinwand- das ist hier die Frage....)

Polenmädchen

Unsere neue Reinigungsfrau ist eine blutjunge Polin.
"Die ist so jung, die könnte glatt deine Tochter sein." sagte ich zu meinem Liebsten.
"Ausgeschlossen," entgegnete er, "in Polen hab ich noch nie geschnackselt."

Kann man loslassen, was man am meisten liebt?



An ihrer Seite..... ein behutsamer Film mit leisen Tönen und eindrücklichen Bildern, hervorragend dargestellt von einer wunderschönen Julie Christie......



"Die Liebe macht uns nicht blind, sondern sehend."

Liebesleben
"Ein erstaunlicher Film: die Geschichte einer obsessiven Liebe, gefühlvoll und fein erzählt."

Die Romanverfilmung nach dem Bestseller von Zeruya Shalev ist Maria Schrader als ihr Regiedebüt mehr als gelungen- von der ersten Minute an wird die Betrachterin in den Bann einer "amour fou" gezogen, fesselnd, bedrückend, hoffnungslos ?...... mehr sei nicht verraten!

Und jetzt freu ich mich schon auf das Buch!

Gestern: Grosse Oper im Kino !

Puccinis "Manon Lescaut"
dirigiert von James Levine

Live aus der Metropolitan Opera in New York: Aufgenommen von 10 Kameras vor und hinter der Bühne, im gleichen Augenblick live übertragen in brillanter Ton- und Bild-Qualität (High Definition) ins Cineplexx-Kino Wienerberg.
    "Die Oper im Kino ist ein Konzept, das auf bequemen Sitzen und guter
    Sicht neue Einblicke in die Opernwelt bietet." (KURIER, 17.12.2007)
.... " erste Reihe Fußfrei "-bei ehrlichen Preisen wird die Besucherin in den Zauber einer Opernaufführung eingeladen, erlebt die KünstlerInnen in den Pausen bei Live-Interviews und darf einen Blick hinter die Kulissen einer großartigen Operninszenierung werfen.
( Cappuccina,17.12.2007)

Einfach spitze! Weitere Live-Übertragungen in mehreren Kinos in Österreich
( und Deutschland ?) werden folgen!

Alle Jahre wieder.....

Mit dem Valentinstag ist´s wie mit dem Wetter: alle reden darüber aber keiner tut was dagegen.

"Befreit von alter Herrschaftssymbolik"....

..... wie bitte ?

Also wurde die seit 26 Jahren steuerzahlende Leserin in der aktuellen "DER STANDARD"-Wochenendausgabe ausführlich darüber informiert, dass die sozialistische Bundesministerin für Kultur und Bildung um den Betrag von € 38.000.- ihr Büro umgestalten ließ.
MAK- Direktor Peter Noever habe den barocken Salon neu möbiliert - mit Kunstwerken und Design aus dem 20. Jahrhundert.
Dabei wurde scheinbar an alles gedacht. So findet sich auch ein Tagbett von Ludwig Mies van der Rohe in den bescheidenen Arbeitsräumen der kunstbeflissenen Politikerin.
"Wo viel gearbeitet wird, da darf auch - zumindest symbolisch - geruht werden", sage Schmied.

Also schließt die gleichfalls Kunst- und Kulturinteressierte mit den Worten eines Schlagers aus dem Jahre 1949-
"Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld.....?"

Cappuccina im Kino
Cappuccina im Theater
Cappuccina in Concert
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